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10Base, 100Base, 1000Base

... spezifizieren verschiedene LAN-Hardware-Typen:

  • 10Base2: Ethernet mit 10 MBit/s auf einem dünnen Coax-Kabel (RG-58), auch Cheapernet genannt. Beide Enden des Kabels müssen mit einem Abschlusswiderstand von 50 Ohm terminiert sein. Bei 10Base2 befinden sich AUI und MAU auf der Netzwerkkarte, die über ein T-Stück an das Kabel angeschlossen wird.
    Ein Segment darf maximal 185 Meter lang sein, maximal sind vier Repeater, also fünf Segmente möglich.
  • 10Base5: Ethernet mit 10 MBit/s auf dickem Coax-Kabel (RG-8A/U, Yellow Cable), auch Thick Ethernet genannt. AUI und MAU sind getrennt ausgeführt.
  • 10BaseFL: Ethernet mit 10 MBit/s über eine sternförmige Glasfaserverkabelung. Die maximale Ausdehnung beträgt bei Multimode-Faser und einer Wellenlänge von 850 nm zwei Kilometer und bei einer Wellenlänge von 1300 nm fünf Kilometer, mit Monomode-Faser bei einer Wellenlänge von 1300 nm schafft man sogar bis zu 20 Kilometer.
  • 10BaseT: Ethernet mit 10 MBit/s über eine sternförmige Twisted-Pair-Verkabelung. Die Stationen sind jeweils über ein eigenes Kabel von maximal 100 Meter Länge an einen zentralen Verteiler (Hub oder Switch) angeschlossen.
  • 100BaseFx: Ethernet mit 100 MBit/s (Fast Ethernet) über eine sternförmige Glasfaserverkabelung (Multi- oder Monomode-Faser). Die maximale Kabellänge zwischen Station und zentralem Verteiler beträgt 400 Meter.
    Zwischen zwei Verteilern oder Medien-Konvertern lassen sich mit Multimode-Faser bis zu 2 Kilometer, mit Monomode-Faser zwischen 20 und 40 Kilometer überbrücken (jeweils bei einer Wellenlänge von 1300 nm).
  • 100BaseSx: entspricht 100BaseFx mit einer Wellenlänge von 850 nm. Die maximale Kabellänge beträgt 300 Meter. Dieser Standard entstand im Gefolge der Definition von 1000BaseSx: Die geringere Wellenlänge wurde dort erstmals eingeführt, da die Komponenten für diese Technik weit günstiger sind als bei den klassischen Ethernet-Standards über Glasfaser und einer Wellenlänge von 1300 nm.
  • 100BaseTx: Ethernet mit 100 MBit/s (Fast Ethernet) über eine sternförmige Twisted-Pair-Verkabelung mit vier Adern. Die maximale Kabellänge zwischen Station und zentralem Verteiler beträgt 100 Meter.
  • 1000BaseSX: Ethernet mit 1000 MBit/s (Gigabit Ethernet) über eine Multimode-Glasfaser bei einer Wellenlänge von 850 nm. Die maximale Kabellänge liegt je nach Fasertyp und -qualität zwischen 220 und 550 Metern.
  • 1000BaseLX: Ethernet mit 1000 MBit/s (Gigabit Ethernet) über eine Multi- oder Monomode-Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1270 nm. Die maximale Kabellänge liegt je nach Fasertyp und -qualität zwischen 550 und 5000 Metern.

 

100BASE-FX: IEEE 802.3

Spezifikation des Physical Layer für Fast Ethernet über zwei Adern von 62.5/125 µm Multimode Fiber Kabel. Diese Kabel haben typischerweise einen ST oder SC-Stecker und eine maximale Länge von 2 km.

 

64-Bit Architektur

  • bezieht sich auf die Grösse der Datensegmente die eine CPU pro Zyklus verarbeiten kann
  • höhere Rechengeschwindigkeiten, besonders bei grossen Datenmengen / Kalkulationen
  • Anwendungen mit grossen Datenmengen arbeiten wesentlich schneller
  • Interoperabilität: Plattformen unterstützen sowohl 32-bit als auch 64-bit Applikationen gleichzeitig (nativ und nicht-nativ)

Vorteile von 64-bit-Systemen

  • Verbesserte RAM-Adressierung: Eine 32-Bit-Wortlänge kann lediglich 232, also 4 Gigabyte RAM, adressieren. Alle 64-Bit-Server ermöglichen SGA-Bereiche über 20 Gigabyte hinaus.
  • Schnellerer Dateizugriff: Die 64-Bit-Architektur nutzt grosse Datenblöcke, wodurch sich Plattenzugriffe stark verringern.

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